Wettkampfdisziplinen     
  

Wettkampfdisziplinen

Im Wasserskisport gibt es mehrere Disziplinen. Die bekanntesten sind unten aufgelistet und werden auch vom WSC angeboten.

 

Wakeboarding

Die Trendsportart Wakeboarden ist als Verbindung zwischen Wasserski und Wellenreiten in Kalifornien entstanden und veränderte in den USA die Welt des klassischen Wasserski ähnlich rasant, wie hierzulande die Snowboarder die klassische Ski Szene veränderten. Es entstand aus der ursprünglichen Idee, sich auf dem Surfbrett von einem Motorboot ziehen zu lassen. Da die normalen Boards dafür zu lang waren, kamen zunächst "Skurfer" auf, eine Mischung aus Wasserski und Surfbrett mit Fußschlaufen wie beim Windsurfen. Die neue Generation von Boards ähnelt eher einem Freestyle-Snowboard als einem Surfboard.
Aber wo liegt der Reiz des Wakeboardens? Anders als beim Wasserski, das sich vorwiegend auf der Wasseroberfläche abspielt, schießt man beim Wakeboarden ab in die Höhe. Das kurze und wendige Board erlaubt radikale Sprünge in nie da gewesene Höhen. Die Schwierigkeit der Sprünge, aber auch die Ausdruckskraft, Kreativität, Aggressivität und die Höhe der Figuren sind entscheidend. Das erfreut die Zuschauer, die atemberaubende Stunts sehen.
Den großen Durchbruch erlebte Wakeboarden in Deutschland mit der German Wakeboard Tour`99. Diese ranghöchste nationale Serie sprengte mit über 45 TV-Platzierungen bei nahezu allen Fernsehstationen und 110 Printberichten alle Erwartungen und brachte Wakeboarden der breiten Öffentlichkeit nahe. Tausende begeisterte Zuschauer besuchten die Contests und bestaunten die Stars bei ihren spektakulären Sprüngen. Inzwischen gibt es über 75 Wasserski- bzw. Wakeboard-Clubs in Deutschland. Die Zahl der aktiven Wakeboarder wurde Ende 2003 auf ca. 25.000 in Deutschland geschätzt. Derzeit wird mit dem Olympischen Komitee über eine Aufnahme von Wakeboarden in das Olympische Programm gesprochen.


Wasserski "klassisch" - Slalom

PatrickBeim Slalom muß der Läufer bei kontrollierter Geschwindigkeit einen Kurs von 6 Bojen umrunden. Das Slalomfeld wird erfolgreich gewertet, wenn alle Bojen umrundet und auch noch ein Ausfahrtstor durchfahren wurde. Danach wird die Geschwindigkeit um 3km/h erhöht und es beginnt die nächste Runde. Dies wiederholt sich solange, bis der Läufer entweder stürzt, eine Boje nicht außen umrundet, oder ein Ein- bzw. Ausfahrtstor verfehlt wurde. Die Höchstgeschwin- digkeit bei Jugend, Damen und Senioren beträgt 55km/h, bei den Herren 58km/h. Nach Erreichen der Höchstgeschwindigkeit wird die Leinenlänge verkürzt von 18.25m auf 16m, 14.25m, 13m, 12m, 11.25m, 10.75m, 10.25m, 9.75m.


Wasserski "klassisch" -Trickski

Tatjana

Die Wasserfläche, auf der die Disziplin Trickski absolviert wird, ist lediglich durch 2 Bojenpaare gekennzeichnet, die anzeigen, wann der Läufer mit seinem Programm beginnen muss. Die Geschwindigkeit (ca. 27-32km/h) bestimmt der Läufer ebenso wie die Leinenlänge. Ein Figurenlauf besteht aus 2 Durchgängen von je 20 Sekunden. Der Läufer führt vor einer 5köpfigen Jury sein Programm aus, das vorher in schriftlicher Form bekannt zu geben ist. Zugelassen sind nur Figuren, die im internationalen Reglement beschrieben und dort je nach Schwierigkeitsgrad mit einer bestimmten Punktzahl versehen sind. Wiederholungen von Tricks werden nicht gewertet. Sieger dieses Wettbewerbs ist, wer die insgesamt höchste Punktzahl in 2 Durchgängen erzielt hat.

 


Wasserski "klassisch" -Schanzenspringen Weitere Informationen zu unserer Schanze: Klick
BildSchanzenspringen ist die aufregendste und spektakulärste, aber auch die gefährlichste Disziplin im Wasserskisport. Wasserski- Springer erzielen größere Distanzen als jeder andere (Boden-) Sportler, Stuntleute eingeschlossen. Der Weltrekord liegt bei über 60m Weite.