Wasserski-Sprungcup 2001     
  

2. Mannheimer Wasserski-Sprungcup und Seefest

Archivierung Seefeste -  Bitte Klicken Infos zu allen Seefesten seit 2000


 Grußwort    

Im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder des WSC-Mannheim-Rheinau-See e.V. begrüsse ich  alle Sportler, Gäste und Zuschauer zum 2. Mannheimer Wasserski-Sprungcup und traditionellen Seefest am Rheinau-See in der  „Quadratestadt“ Mannheim.
Wasserski in seinen faszinierenden Facetten wird auch den Laien in seinen Bann ziehen und gemäß unserem Slogan „touch the water“ hoffentlich viele Zuschauer zu einer neuen Begegnung mit dem Medium Wasser animieren.

Ob Trickski, Slalom oder die neue Trendsportart Wakeboarding -  erleben Sie live die Darbietungen unserer Mitglieder während den Wasserski-Shows.  
Die “Königsdisziplin” Schanzenspringen bleibt  an diesem Wochenende allerdings ausschließlich den Hauptakteuren vorbehalten:  
Lassen Sie sich begeistern und erleben Sie „Adrenalin pur“ mit den weltbesten Schanzenspringern und begleiten Sie die Sportler auf ihrer gemeinsamen Jagd nach Weltrekordweiten.  
Meinen besonderen Dank gilt den Helfern, Werbepartnern und der Wasserskiseilbahn Mannheim als Mitveranstalter ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.  
Ich wünsche allen Sportlern viel Erfolg und den Zuschauern viel Spaß und spannende Unterhaltung an diesem Wochenende.  

Udo ten Brink  
1. Vorsitzender

 

 Zeitplan  „2. Mannheimer Sprungcup“ am 10./12.August 2001
 

Tag

Uhrzeit

Programm Wasserskianlage

Programm Seebühne

Freitag:    10.08.

19:00 Uhr bis Dämmerung

Training

 

 

 

 

 

Samstag: 11.08.

08:00 Uhr – 10:00 Uhr

Training

 

 

10:15 Uhr – 14:30 Uhr

öffentlicher Lauf

 

 

14:30 Uhr – 15:30 Uhr

Wakeboard- und Wasserski-Show

 

 

16:00 Uhr

Sportlerpräsentation

 

 

16:30 Uhr – 19:00 Uhr

Vorläufe Sprungcup

 

 

ab 19:30 Uhr

Beach-Party

Show des Fitness-Studios Powerplanet

 

 

 

Es spielt: Band steht noch nicht fest

 

 

 

 

Sonntag: 12.08.

10:00 Uhr – 12:00 Uhr

öffentlicher Lauf

 

 

12:30 Uhr – 13:30 Uhr

Wakeboard- und Wasserski-Show

 

 

14:00 Uhr – 14:15 Uhr

Vorstellung der Finalisten

 

 

14:30 Uhr – 16:00 Uhr

Finale

 

 

16:30 Uhr – 17:00 Uhr

 

Siegerehrung

 

17:00 Uhr bis Dämmerung

öffentlicher Lauf

 

Vorbericht Mannheimer Morgen

 
Sprungcup lockt die Elite auf den Rheinauer See
WASSERSKI: Starkes Feld soll Schanzenrekorde purzeln lassen / WSC bei deutschen Meisterschaften erfolgreich

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Ricke

Der Rheinauer See ist wieder Schauplatz der nationalen und internationalen Wasserski-Sprungelite. Am Samstag und Sonntag richtet der WSC Rheinau zum zweiten Mal den Wasserski-Sprungcup an der Seilbahn aus. Das erfolgreiche Konzept aus dem vergangenen Jahr behalten die Veranstalter bei. Als Neuerung gibt es jedoch für jeden aufgestellten Schanzenrekord eine Prämie von 200 Mark. "Damit wird schon in den Vorläufen die Jagd auf die Bestweiten beginnen", sagt Sportwart Peter Lindenberger. Für die Zuschauer sind die bestehenden Schanzenrekorde mit Bojen markiert. Die Bestweite bei den Frauen stellte die aktuelle Weltrekordhalterin Julia Meier-Gromyko (Weißrussland) mit 39 Metern auf. Bei den Herren sprang Thomas Bauer (Kiefersfelden) mit 56,9 Metern am weitesten. Damit sind die beiden auch die Titelverteidiger.

Für den Mannheimer Club ist der Wettkampf eine tolle Möglichkeit, den Sport einer breiten Masse zu präsentieren. Immerhin sind die weltweit besten Wasserskispringer eingeladen. Aus Weißrussland, Österreich, Deutschland und Tschechien setzt sich das Feld der zwölf Männer und zehn Frauen zusammen. Mit am Start werden unter anderem der Europa-Rekordhalter am Boot, Jochen Lüers (67,6 Meter/WSC Kiefersfelden), die Weltrekordhalterin an der Seilbahn Julia Meier-Gromyko (43,10 Meter) oder auch Lokalmatadorin Katrin Lindenberger sein. Jeder der Teilnehmer hat im Vorlauf und im Finale drei Sprünge. Mit der Seilbahn können Weiten bis zu 60 Metern erzielt werden. Während die Herren über eine 1,80 Meter hohe Rampe springen, geht es für die Frauen über 1,65 Meter. Die Umlaufgeschwindigkeit der Seilbahn beträgt 57 km/h und erreicht auf der Schanze eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h. Neben dem Sprungwettbewerb, wird der Nachwuchs des WSC eine Wakeboard- und Wasserski-Show zum Besten geben. "Das wird spektakulär", verspricht Lindenberger und hofft auf 3000 bis 5000 Zuschauer.

Jüngst unterstrich der WSC bei den deutschen Meisterschaften an der Seilbahn am Twistesee sein Können. "Mit der Mannschaft war es der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte", lobte Lindenberger. Tatjana Avdonia, Katrin Lindenberger, Nadine Hagenhoff und Patrick Knodel holten sich im Mannschaftswettbewerb die Vizemeisterschaft. Im Slalom, Trickski und Springen zeigte das Quartett starke Leistungen. "Wir haben es innerhalb von vier Jahren geschafft, vom letzten auf den zweiten Rang vorzurücken", freute sich der Sportwart. Im Einzelwettbewerb war Katrin Lindenberger wieder einmal siegreich. In der Kombination und Trickski holte sich die 21-Jährige jeweils die Goldmedaille. Für Silber reichte es im Springen und im Slalom. Beim Springen musste sie sich Claudia Geiger geschlagen geben. Aber schon an diesem Wochenende hat Lindenberger die Chance, sich hierfür zu revanchieren. Auch die A-Jugendliche Lisa Mohr machte von sich reden. Bei den Frauen belegte sie bei den deutschen Titelkämpfen einen starken sechsten Rang.

Mannheimer Sprungcup, Rheinauer See, Samstag: 14.30 - 15.30 Uhr: Wakeboard- und Wasserskishow, 16 Uhr: Sportlerpräsentation, 16.30 Uhr - 19 Uhr: Vorläufe, ab 19.30 Uhr: Beach-Party. Sonntag: 12.30 - 13.30 Uhr: Wasserski-Show, 14 - 14.15 Uhr: Vorstellung der Finalisten, 14.30 - 16 Uhr: Finale.


© Mannheimer Morgen   –   10.08.2001
 

2.Mannheimer Wasserskisprungcup 2001 und Seefest

Bericht Mannheimer Morgen


 
Sprungcup - die Weltelite wirbelt durch die Luft
WASSERSKI: Atemberaubende Flüge beim WSC Mannheim / 2000 Zuschauer brauchen ihr Kommen nicht zu bereuen

Von unserem Mitarbeiter Michael Wilkening

Wasserski fahren macht Spaß und viele Menschen stellen sich besonders im Urlaub gerne mal auf die Latten. Sich über eine Sprungschanze katapultartig zwischen 30 und 60 Meter weit wegschleudern zu lassen, auf diese Idee kommen doch nur Verrückte, oder? Weit gefehlt, Wasserski-Sprung ist eine interessante Sportart. Davon konnten sich die zahlreichen Besucher beim zweiten Sprungcup des WSC Mannheim am Wochenende überzeugen.

Knapp 2000 Zuschauer säumten gestern das Ufer des Rheinauer Sees, als die Entscheidungen auf dem Programm standen. Und sie sollten ihr Kommen bei sommerlichen Temperaturen nicht bereuen, denn die fünf weiblichen und acht männlichen Finalteilnehmer ließen dem interessierten Beobachter mehr als einmal den Atem stocken. Mit Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 100 Kilometer wurden die "Wasserski-Asse" von der Sprung-Rampe in die Luft geschleudert, ehe sie aus etwa sieben Metern Höhe zurück aufs Wasser fielen.

Bei den Damen galt die amtierende Welt- und Europameisterin Julia Meier-Gromiko als Favoritin. Die Weißrussin, die inzwischen in Deutschland lebt und trainiert, hatte bereits im Vorjahr den ersten Sprungcup in Rheinau für sich entschieden. Mit Claudia Geiger aus Friedberg hatte die 30-Jährige allerdings eine ernsthafte Konkurrentin, die Meier-Gromiko sogar ein Stechen abtrotzte. Nach drei Durchgängen lagen beide mit 39 Metern an der Spitze, ehe der routinierten Titelverteidigerin 37 Meter im Entscheidungs-Durchgang zum Erfolg reichten.

Den eigenen hohen Ansprüchen reichte Meier-Gromiko die Leistung aber nicht. "Die Sprünge waren nicht gut, ich bin überhaupt nicht zufrieden", erklärte sie, nachdem die junge Mutter erst einmal den Nachwuchs versorgt hatte. "Ich komme mit der Anlage einfach nicht zurecht, die Schanze ist mir persönlich zu langsam."

Auf den bis zu 2,50 Meter langen Brettern flog Lokalmatadorin Katrin Lindenberger auf Rang drei vor. 35,4 Meter brachten der 21-Jährigen den Sprung auf das Siegerpodest. "Ich war ziemlich müde, da ich hier durch die Organisation abgelenkt werde", gab Lindenberger zu, die nicht nur deshalb mit ihren Sprüngen zufrieden war: "Das war ok." Steigerungspotenzial hat sie bei sich selber aber schon noch ausgemacht: "An die Zwei da vorne komme ich nicht ran, aber ich bin noch jung und kann die Lücke noch schließen."

Bei den Herren ging es an der Spitze ähnlich eng zu. Bevor jedoch die Hymne für den Sieger gespielt wurde, mussten Athleten und Zuschauer eine Schrecksekunde überstehen. Andreas Pape aus Bad Arolsen hatte im zweiten Finaldurchgang viel riskiert und stürzte spektakulär. Nach bangen Momenten kam jedoch die Entwarnung, Pape kam heil davon und ergatterte mit einem 52,4 Meter-Sprung sogar noch den dritten Rang im Endklassement. "Die Sportler sind austrainiert und stecken deshalb viel weg", erklärte Mitorganisator Peter Lindenberger. "Außerdem sind sie durch ihre Anzüge ausgezeichnet gesichert."

Auf den Schutz des Materials konnte Jochen Luers verzichten. Seinen Satz auf 56,2 Meter stand der Rosenheimer sicher und war deshalb gestern nicht zu schlagen. Nach Platz zwei im Vorjahr ließ er sich den Sieg nicht mehr nehmen. Ihm am nächsten kam Thomas Bauer, der mehrfache deutsche Meister machte nach 53,7 Metern wieder Bekanntschaft mit dem kalten Nass. "Eine tolle Leistung aller Starter", zollte Peter Lindenberger ein Universallob. "Die Zuschauer haben die Weltelite dieser Sportart gesehen und gehen hoffentlich begeistert nach Hause."

 
Downloadbereich
Grusswort des Schirmherren
Ausschreibung
Ergebnisse Mannheimer Sprungcup 2001