Seefest 2006     
  

Mannheimer Seefest vom 5. - 6. August 2006

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WSC Pressemitteilung
Bericht Mannheimer Morgen vom 11.08.2006

Pressemitteilung

Wasserskishow und Beach-Party
Rheinau-See: WSC lädt ein zur Party am See

Zum traditionellen Volksfest am Rheinauer-See treffen sich seit Jahren Sportinteressierte und Partygänger. Der Wasserskiclub-Mannheim e.V. lädt auch dieses Jahr am Samstag, den 05.08. und Sonntag, den 06.08. zu seinem bunten Programm ein.

Neben der legendären Strand-Party am Samstag abend mit Live-Musik und Tanzshow, wird der Verein am frühen Nachmittag jeweils sein athletisches und akrobatisches Geschick präsentieren. Die Sportler und Sportlerinnen haben auf nationaler und internationaler Wettkampfebene bewiesen, dass sie zur europäischen Spitzenklasse gehören. So zeigt das Showprogramm meterhohe und meterweite Sprünge auf dem Wasser und das auch ohne Schanze. Die im Vorjahr bereits mit Begeisterung angenommene Jet-Boot-Einlage wird das Programm abrunden.
Viel Spaß verspricht sich der Verein mit dem erstmaligen Wettbewerb um den "Crazy Waterski Challenge". Publikum und Sportler sind eingeladen, sich an der Seilbahn auf dem Wasser mit allem was tragfähig ist zu bewegen. So kann man bereits im Vorfeld am See Leute beobachten, die herauszufinden versuchen, ob nicht auch ihr alter Tennisschläger ein gleitfähiges Instrument darstellt. Interessierte Anfänger können vor und zwischen den Programmpunkten unter Anleitung von Deutschen Meistern und Meisterinnen in den Wasserski- und Wakeboardsport hineinschnuppern. Immer wieder stellen überraschte Snowboarder fest, dass ihr Sport nicht nur den Wintermonaten vorbehalten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Karsten Freyer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mannheim, den 30.07.2006



Auch in einem Rollstuhl kann man über dem Wasser gleiten
RHEINAU: Abwechslungsreiches Programm beim 21. Seefest des Wasserskiclubs / Spezialitäten aus der afrikanischen und der karibischen Küche
Von unserem Mitarbeiter Jan-Hendric Bahls

Einmal wassern, aber mit Stil - das durften alle interessierten Besucher auf dem Seefest des Wasserskiclubs Rheinau, die es sich trotz bescheidener Wetterverhältnisse nicht nehmen lassen wollten, auf die Jetski zu steigen. Bereits zum 21. Mal öffnete sich der Verein dem gesellschaftlichen Leben, um im Rahmen dieser Festveranstaltung seinen Gästen nicht nur beste Unterhaltung zu liefern, sondern auch Einblicke in die Sportart und die Vereinsorganisation zu bieten.

Über 100 Mitglieder stehen derzeit in den Reihen der Wasserskiläufer, darunter einige Talente, die bis in die nationale und internationale sportliche Spitze vorstoßen wollen. "Wir trainieren einmal in der Woche", erklärte Katrin Lindenberger, selbst aktives Mitglied des WSC, die bereits die kommende Weltmeisterschaft im September fest im Blick hat. Trotz der Konkurrenz von 80 Mitbewerbern möchte es Lindenberger gerne aufs Treppchen schaffen. "Im Moment bin ich gut in Form, ein Platz unter den ersten fünf ist in jedem Fall realistisch", erklärte die Wasserskiläuferin. Seit 20 Jahren betreibe sie diesen Sport, zu dem sie über ihre Eltern gekommen sei. Andere Kinder lernten den Spaßfaktor des Wassersports durch Nachwuchsferienkurse kennen. Dort entdecke man immer wieder mal ein neues Talent, das sich dann auch im Verein anmelde, wie Lindenberger zu berichten wusste.

Wohin der Weg mit viel Trainingsfleiß führen kann, bewiesen am ersten Tag des Rheinauer Seefestes die aktiven Asse im Rahmen der Wasserski- und Wakeboard-Show auf zwei Skiern beziehungsweise einem Brett. Dass es nicht immer die entsprechend für das Wasser konzipierte Hardware sein muss, auf der es sich glänzend gleiten lässt, zeigten die Teilnehmer der "Crazy Waterski Challenge". "Wir probieren gerne neue Sachen aus, damit es nicht langweilig wird", erklärte Katrin Lindenberger. Deshalb habe man sich diesen ungewöhnlichen Wettbewerb einfallen lassen.

Unter dem Motto "Wer fährt am weitesten mit dem verrücktesten Wasserskigerät", testeten so die Läufer ausgefallene Untersätze, deren Assoziation mit dieser Wassersportart nur schwerlich zu finden war. So kamen unter dem amüsierten Interesse der begeisterten Zuschauer am Rheinauer See nicht nur Koffer und Bügelbretter mit einer möglichst begrenzten Gleitfläche zum Zuge, sondern auch ein Rollstuhl sowie eine zweckentfremdete Pkw- Motorhaube.

Eine ebenso erstklassige Choreographie leisteten sich die Mitglieder von "No Limit", die unter Leitung von Frauke Mews mit Freestyledanceacts die Fans vor der Showbühne begeisterten. Diese gehörte am Abend ganz der Frankfurter Musikcombo "Six", bei deren musikalisch ansprechendem Programm kräftig getanzt werden durfte, um in den Pausen die Menükarte auf dem Rheinauer Seefest durchzuprobieren.

Nachdem erst in den frühen Morgenstunden die letzten Besucher den Heimweg angetreten hatten, ging für die fleißigen Helfer des Vereins bereits am nächsten Vormittag die Veranstaltung in ihre zweite Hälfte. Wieder mit einem öffentlichen Lauf eingeläutet, präsentierten sich Laien und Profis von ihrer besten Seite. Im Programm sorgte die Künstlergruppe von "African Akrowa" mit ihrem afrikanischen Dorf für exotisches Flair auf dem Seefest. Durch Trommelperformances und afrikanische Tänze stieg das Fieber bei den Gästen, die es sich anschließend bei afrikanischen und karibischen Spezialitäten gut gehen lassen durften.

Spannung garantierte in Folge die Ziehung der Tombola. Insgesamt 500 Preise waren im Vorfeld der Veranstaltung gespendet worden. Hauptpreis war ein Wasserbett von Acqua Mobil. "Wir sind sehr erfreut über den Zuschauerzulauf", betonte Katrin Lindenberger. Die Stimmung sei trotz der suboptimalen Wetterbedingungen toll gewesen.

Mannheimer Morgen
11. August 2006