16.02.2004
46. Verbandstag des Deutschen Wasser Ski Verbandes
Am 06. und 07. März 2004 treffen sich im Hotel Holiday Inn
ca.100 Vertreter der Vereine und die Offiziellen des Verbandes zum
diesjährigen Verbandstag des DWSV. Am Samstag bestimmen die offenen
Kommissionssitzungen der Sparten Boot, Wakeboard, Seilbahn und
Barfuß sowie Präsidiumssitzungen den Zeitplan.
Bei der Sportlergala am Samstag Abend wird im Beisein der
Ehrengäste Gerda Brand (Stadt Mannheim, FB Sport), Edda Geisler
(Sportkreis Mannheim) und dem Stadtrat Paul Buchert der
Wassersportler des Jahres bekannt gegeben. Lothar Mark (MdB), der
vor kurzem selbst die Ehrung als verdiente Persönlichkeit des
Sports in Mannheim entgegennehmen durfte, wird zusammen mit dem
Verbandspräsidenten Herrn Adolf Marx die Auszeichnung verleihen.
Neun Wettkampfläufer aus allen Sparten stellen sich zur Wahl.
Hierzu konnten im Vorfeld alle lizenzierten Sportler und jeder
Verein ihre Stimmen abgeben. Der Mannheimer Wasserskiclub schickt
die sowohl am Boot als auch an der Seilbahn überragende Läuferin
Katrin Lindenberger ins Rennen.
Dieter Augstein wird mit einigen Überraschungen durch den Abend
führen, unterstützt von DJ Jens Geiger.
Der 46. Verbandstag am Sonntag wird neben den üblichen
Programmpunkten über zahlreiche Anträge zu beraten und zu
entscheiden haben. Deren inhaltliche Brisanz und Bedeutung für die
Weiterentwicklung des Verbands läßt eine lange Sitzungsdauer
vermuten.
Die Vorsitzende des WSC Mannheim-Rheinau-See e.V., Bettina Mohr
freut sich besonders darüber, die Gäste aus dem ganzen
Bundesgebiet in ihrer Heimatstadt begrüßen zu dürfen. Die
Organisatorin sieht in dieser Veranstaltung vor allem einen aktiven
Beitrag zum Stadtmarketing. (eigener
Bericht)
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11.03.2004
Preisträger zieht es in die Clubs
Deutscher Wasserski-Verband kürt Sportler des Jahres
Es wäre zu schön gewesen, wenn Katrin Lindenberger ausgerechnet
in ihrer Heimatstadt deutsche Wasserski-Sportlerin des Jahres
geworden wäre. Doch leider reichte es nicht ganz für die
Mannschafts-Europameisterin und mehrfache Deutsche Meisterin, die
für den Wasserski-Club Mannheim ins Rennen gegangen war. Die über
100 Vereinsvertreter und Offiziellen entschieden sich auf der Tagung
des Deutschen Wasserski-Verbandes im Holiday Inn für Simon Herrmann
vom WSC Alfsee-Rieste. Der 18-jährige Europameister im Slalom, der
schon mit sechs auf Wasserskiern stand, fand den Preis
"geil", den er nach 2002 schon zum zweiten Mal bekam. Er
kündigte an, ihn in Mannheims Club-Szene gebührend zu feiern.
Lindenberger war auch nicht traurig: Sie freute sich darüber,
überhaupt nominiert worden zu sein. Jetzt richtet sich ihr Blick
auf die WM, wo sie sich vor allem beim Trickski und in der
Kombination Chancen auf eine Medaille ausrechnet.
Dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lothar Mark, der den Pokal
überreichte, kam selbst eine Ehre zuteil: WSC-Vorsitzende Bettina
Mohr ernannte ihn als Dank für sein Engagement zum Ehrenmitglied.
Mark versprach sichtlich gerührt, auch in Zukunft dem Sport zur
Verfügung zu stehen. Beim Wasserskifahren würden "unheimlich
viele Elemente sportlicher und künstlerischer Art
zusammengetragen", so Mark. Er betonte außerdem, dass Mohr mit
dem Verbandstag Werbung für die Stadt gemacht habe, deren Image
"dringend verbessert werden muss".
Auch Gerda Brand, Leiterin des Fachbereichs Sport und Freizeit,
freute sich, dass Mannheim durch diese "wichtige
Veranstaltung" ein wenig ins Rampenlicht gerückt wurde.
Sportkreis-Vorsitzende Edda Geisler hat bisher allerdings weniger
gute Erfahrungen mit Wasserski gemacht: Als sie es einmal selbst
ausprobierte, habe sie zu viel Rücklage bekommen, gesteht sie.
Verbandspräsident Adolf Marx ließ das nicht auf sich sitzen und
zeigte ihr in einer kurzen Trockenübung höchstpersönlich, was sie
nächstes Mal besser machen kann. kjs
© Mannheimer Morgen - 11.03.2004
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30.03.2004
WSC Jahreshauptversammlung wählt neuen Vorstand
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Wasserski Clubs
Mannheim-Rheinau-See e. V. erwies sich für die Mitglieder als ein
Meilenstein für eine aussichtsreiche und gute Saison. So fanden
sich in diesem Jahr genügend Kandidaten für die zu besetzenden
Vorstandsämter. Bettina Mohr wurde in ihrem Amt als 1. Vorsitzende
bestätigt. Für Dagmar Quintans, die aus beruflichen Gründen nicht
mehr zur Verfügung stand, wurde Horst Rapp zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Kasse wird in diesem Jahr von Georg
Schweikert jun. geführt. Philipp Mohr wurde als Jugendwart
gewählt. Drei neue Gesichter im Vorstand, die sich durch neue Ideen
und Kritik sicherlich konstruktiv einbringen werden. In seiner
Arbeit bestätigt wurde Jürgen Mohr, der wiederum die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit in die Hand nehmen wird und Sportwart Peter
Lindenberger, der auch Betreiber der Wasserskiseilbahn ist.
Auch in
dieser Saison wird es wieder einige Höhepunkte für Sportler und
Zuschauer geben. So wird die Saison am Nachmittag des 9. April
eröffnet. Am Sonntag, dem 20. Juni präsentieren anlässlich des
Aktionstages „Lebendiger Neckar“ die Wasserskisportler und
Wakeboarder ihre Show unter der Kurpfalzbrücke. Das traditionelle
Seefest findet am 14. und 15. August statt. Der 4. Mannheimer
Sprungcup wird an diesem Wochenende das Fest rund um den
Wasserskisport bereichern. Die legendäre Gruppe „Crypton“ wurde
zu diesem Anlass bereits gebucht. Doch nicht nur auf dem Wasser ist
man aktiv, so kann man am 18. September beim 2. Boule-Turnier als
Einzelteilnehmer einen der attraktiven Preise oder sogar den
Wanderpokal der Wasserskianlage gewinnen. Fackellauf, Höllenfeuer
und Buffet verspricht Peter Lindenberger bei der großen Halloween
Party, die am 31. Oktober auch den Saisonabschluss auf dem Wasser
markiert, bevor dann wieder das Ski- und Snowboard-Opening beginnt.
Jürgen Mohr
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
WSC Mannheim-Rheinau-See e.V.
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11.08.2004
Wasserski-As Katrin Lindenberger nicht zu stoppen
Erneuter Deutscher Rekord in Linz (AUT)
Ihren gerade mal 4 Wochen alten Deutschen Rekord im Schanzenspringen
am Boot verbesserte Europameisterin Katrin Lindenberger (WSC
Mannheim) am vergangenen Wochenende im österreichischen Linz. Mit
38,30 m übertraf sie die bisherige Bestweite deutlich um 70 cm.
Mit diesem Rekord und einer persönlichen Bestleistung im Slalom,
zuletzt aufgestellt bei den Deutschen Meisterschaften im
Bundesleistungszentrum des DWSV Fetzersee in Bayern hat Katrin die
Nominierung für die Europameisterschaften am Boot im September in
Italien bereits in der Tasche. Nächster Wettbewerb mit Katrin
Lindenberger vom WSC Mannheim: 4. Sprungcup am Rheinauer See am 14.
August in Mannheim.
Jürgen Mohr
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
WSC Mannheim-Rheinau-See e.V.
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28.08.2004
Wasserski-DMM/DM und Wakeboard DM
Dreifacher Triumph für Katrin Lindenberger
Lediglich die Spezialistin Claudia Stefan aus Friedberg, Zweite des
Mannheimer Sprungcups vor vierzehn Tagen, konnte den totalen Triumph
von Katrin Lindenberger (WSC Mannheim) bei den Deutschen
Wasserskimeisterschaften am vergangenen Wochenende im nordhessischen
Bad Arolsen verhindern. Überlegen wie nie zuvor holte sich Katrin
Lindenberger den Königstitel in der Kombination, der Gesamtwertung
aus allen Disziplinen und sicherte sich die Goldmedaillen im
Trickski und im Slalom sowie die Silbermedaille im Schanzenspringen.
Schon in den Vorläufen konnte der WSC Mannheim einen
überraschenden Erfolg verzeichnen, denn bei den dort zur
Entscheidung stehenden Deutschen Mannschaftsmeisterschaften errangen
Patrick Knodel, Wolfgang Weissenfels (jeweils mit persönlichen
Bestleistungen) und Katrin Lindenberger einen hervorragenden Dritten
Platz, obwohl sie mit dem Handicap angereist waren, dass der dritte
Mannheimer Teamspringer die Teilnahme abgesagt hatte und damit
wertvolle Wertungspunkte von vorne herein verloren waren.
Noch in den letzten Tagen der Vorbereitung war Katrin Lindenberger
äußerst skeptisch, ob die nun schon dritte Titelverteidigung
gelingen würde: Weil ihre gesamte Trainingsplanung auf die
Europameisterschaften am Boot im September zugeschnitten ist,
blieben am Ende nur knappe 2 Wochen Zeit, um den nicht ganz
einfachen Umstieg vom Boot auf die Seilbahn zu vollziehen. Umso
zufriedener war sie mit ihren Leistungen, vor allem im Trickski, wo
sie ihren eigenen Deutschen Rekord nur um wenige Punkte verfehlt
hatte, da die letzten beiden Figuren ins Time Out geraten waren.
Während das Wasserskiteam in Bad Arolsen noch auf die
abschließende Siegerehrung wartete, feierten die Wakeboarder des
WSC Mannheim bereits am Rheinauer See: Tobias Dammith hatte
zwischenzeitlich bei den Deutschen Wakeboardmeisterschaften in
Duisburg-Wedau mit einem zweiten Rang bei den Junior Boys für die
erste Podiumsplatzierung der noch jungen Wakeboardabteilung bei
Nationalen Meisterschaften gesorgt.
Jürgen Mohr
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
WSC Mannheim-Rheinau-See e.V.
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