Presse 2002     
  
Presse
Der Pressebereich des WSC informiert alle Leser über diverse Aktivitäten des Vereins. Wir freuen uns über jede Information. Berichte nehmen der Vorstand und der Webmaster gerne entgegen. 
Archivierung Presseberichte -  Bitte Klicken Infos zu allen Presseberichten seit 1999
24.01.2002 Sportlerehrung der Stadt Mannheim im Rittersaal des Schlosses Mannheims
26.01.2002 Katrin Lindenberger errang Platz 2 bei der Wahl zum "Sportler des Jahres 2002" 
27.03.2002 WSC Bericht zur Mitgliederversammlung am 15.03.2002
04.06.2002 1. Stopp der Junior Wakeboard Trophy 2002
08.06.2002 Wasserski Wettkampf  in Duisburg -Rheinhausen
08.06.2002 Wakeboard Wettkampf  am Alfsee/Bramsche
15.06.2002 Wakeboard Wettkampf  in Duisburg-Wedau
29:06.2002 Katrin Lindenberger mit neuem Deutschen Rekord im Springen am Boot
29:06.2002 "Rhein-Neckar-Pokal" in St. Leon
06.07.2002 WSC-Juniorinnen holen 3 Deutsche Meistertitel bei den DJUS in Kircheim
14.07.2002 WSK Kurpfalz (Boot) und WSC Mannheim-Rheinau (Seilbahn) vereinbaren Kooperation
07.08.2002 Vorbericht: Sprungcup, Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und Seefest am Rheinauer See
9./10..08.2002 Der Wasserskiverein WSC Mannheim sichert sich vor heimischem Publikum zum ersten Mal den Mannschaftstitel
11.08.2002 Sprungcup: Thomas Bauer und Julia Meier-Gromyko gewinnen dritten Sprungcup des WSC mit inoffiziellen Weltrekorden

24.01.2002 (aus Mannheimer Morgen)
Sportlerehrung der Stadt Mannheim im Rittersaal des Schlosses Mannheims
Vorhang auf für das Treffen der Titelhamster und Treppchensteher
  
Morgen Abend werden im Rittersaal des Schlosses Mannheims Sportler des Jahres 2001 bekannt gegeben und zahlreiche weitere Athleten geehrt 
Als Anerkennung und Würdigung der erfolgreichen Mannheimer Sportler, die an nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen haben, wird am morgigen Freitag die Sportlerehrung der Stadt Mannheim veranstaltet. Beginn im Rittersaal des Schlosses ist um 19 Uhr.
Mit dabei unsere erfolgreichen WSC Sportler Katrin Lindenberger, Patrick Knodel und Lisa Mohr. Herzlichen Glückwunsch.
Im Anschluss an die Ehrungen wird die Entscheidung der vom Badischen Sportbund, Kreis Mannheim, organisierten Wahl des Sportler des Jahres 2001 bekannt gegeben....mehr siehe Bericht im "morgenweb" 

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26.01.2002
Sportlerehrung der Stadt Mannheim im Rittersaal des Schlosses Mannheims
Die Jury hat ihre Wahl getroffen...
  
... gestern Abend wurden im Rittersaal des Schlosses Mannheims Sportler des Jahres 2001 bekannt gegeben. Bei den Frauen setzte sich Alina Astafei, die Hochspringerin der MTG Mannheim und deutsche Meisterin, vor der Wasserskiläuferin Katrin Lindenberger (WSC Mannheim-Rheinau-See e.V.) und der Kanutin Claudia Driehorst vom WSV Sandhofen durch... mehr siehe Bericht im "morgenweb"

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27.03.2002
Bettina Mohr jetzt am Ruder
Rheinau:
Wasserskiclub will Breitensport weiter fördern
Bettina Mohr heißt die neue Vorsitzende des Wasserskiclubs (WSC) Mannheim-Rheinau-See. Sie löst damit Udo ten Brink ab, der aus beruflichen Gründen sein Amt abgab. Mit Stellvertreterin Dagmar Quintans-Ezara stehen jetzt zwei Frauen an der Spitze des WSC.
Udo ten Brink blickte bei der Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Vereinsjahr und dem Saisonhöhepunkt, den Mannheimer Sprungcup 2001, zurück. Das die Homepage des WSC im vergangenen Jahr von 15000 Interessierten aufgerufen wurde, sei ein Verdienst des Vorsitzenden, hieß es in der Versammlung.
Über die "erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte" berichtete Peter Lindenberger. Neben zahlreichen deutschen Meistertiteln fand besonders der zweite Platz von Katrin Lindenberger bei der Wahl zur Mannheimer Sportlerin des Jahres 2001 Beachtung. Mit Tatjana Avdonina als Zweiter und Katrin Lindenberger als Vierter sind zudem zwei Athletinnen des Vereins unter den Top 10 der aktuellen Weltrangliste platziert.
Neben dem Leistungssport soll künftig der Breitensport verstärkt gefördert und ausgebaut werden, etwa durch Angebote wie das Wasserski-Frühstück. dies soll sich auch in der Beitragsstruktur zeigen, den künftig gibt es keinen Passiv-Beitrag mehr.
In dieser Saison stehen vor allem die bessere Förderung der Sparte Wakeboard sowie die Ausrichtung der dritten Mannheimer Sprungcups mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften an. Schirmherr wird der Bundestagsabgeordnete Lothar Mark sein.
Quelle: zio (Mannheimer Morgen vom 27.03.2002

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4.06.2002
"In Berlin/Großbeeren ging es für die diesjährige Wakeboardsaison gleich mit dem 1. Stopp der Junior Wakeboard Trophy 2002 so richtig rund.

In der Gruppe der männlichen Teilnehmer konnten bei optimalen Bedingungen 24 Starter ihr Können unter Beweis stellen. Unter ihnen 9 Teilnehmer in der Gruppe Boys (Jahrgang 1987-91). Als einem der Jüngsten gelang es dem 12-jährigen Mitglied des Wasserskiclub Mannheim-Rheinau Tobias Dammith, mit seinem ersten Lauf auf den 6. Platz zu kommen. Diese Leistung wurde mit der Teilnahme in der LCQ (Last Chance Qualification) belohnt - eine enorme Steigerung für den jungen Sportler, der in Berlin erst seinen 3. Wettkampf absolvierte. Hier erreichte er dann den 5. Platz und verpasste somit knapp das Finale". (eigener Bericht)

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08.06.2002
Wasserski: Wettkämpfe in Duisburg-Rheinhausen
Der Wasserskiclub Mannheim-Rheinau war am vergangenen Wochenende mit vier Läufern beim Toeppercup in Duisburg-Rheinhausen vertreten.
Patrick Knodel, der seine Leistungen in diesem Jahr mit den A-Jugendlichen messen muss, scheiterte an der starken Konkurrenz. Es gelang ihm dieses Mal nicht, in den drei klassischen Disziplinen an seine Bestleistungen anzuknüpfen. Ein 5. Platz im Springen, jeweils drei 4. Plätze im Trickski, Slalom und in der Kombination sind seine Ergebnisse und bedeuten eine Herausforderung an den jungen Vize-Europameister im Springen vom Vorjahr.
Einen sehr guten Saisonauftakt hatte die A-Jugendliche Lisa Mohr, die von ihrer Nervenstärke profitierte. Sowohl im Trickski als auch beim Springen erreichte sie den 1. Platz. Der Vorsprung in beiden Disziplinen zu ihren Konkurrentinnen reichte, trotz eines 3. Ranges im Slalom, in der Gesamtwertung den Sieg davon zu tragen.
Obwohl sie aus beruflichen Gründen einigen Trainingsrückstand aufwies, schaffte es Nadine Hagenhoff in der Gruppe U21 in der Kombinationswertung als Zweite auf dem Treppchen zu stehen. Im Trickski und Springen kam die für Mannheim startende Duisburgerin auf den 2. und im Slalom auf den 4. Platz.
Katrin Lindenberger startete als einzige Läuferin in der Damenwertung. Die 4. der aktuellen Damenweltrangliste musste somit eigene Maßstäbe zur Beurteilung ihrer Leistung heranziehen. Ihr Kommentar zu ihren 29,10m im Springen, 4120 Punkten im Trickski und 1,5 Bojen bei Höchstgeschwindigkeit und Leinenverkürzung von 18m auf 14,25m lautete "ausbaufähig". (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im und Bilder von der Siegerehrung

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08.06.2002
Wakeboarding: Wettkampf am Alfsee/Bramsche
Marcel, Tobias und "Weltmeister" Manuel schnupperten Wettkampfluft
Die Wakeboardabteilung mit drei jungen Nachwuchsläufern schnupperte ebenfalls am vergangenen Wochenende bei den Wakeboard German Open am Alfsee in Rieste (bei Osnabrück) die Luft der erwachsenen Meisterläufer. Die 12 bis 14-jährigen belegten erwartungsgemäß die hinteren Ränge: Marcel Quintans als 8., Tobias Dammith als 7. und Manuel Dehn als 9. konnten jedoch erneut wichtige Wettkampferfahrung sammeln. (eigener Bericht)

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15.06.2002
Wakeboarding: Wettkampf in Duisburg-Wedau
Das komplette Mannheimer Wakeboard-Team dabei
Der 2. Stop der Junior Wakeboard Trophy 2002 in Duisburg/Wedau brachte drei jungen Nachwuchsläufern des WSC Mannheim erste Erfolgserlebnisse.
Aufgeteilt wurden 21 männliche Wakeboarder in vier Gruppen. Nach zwei Läufen kamen die ersten beiden jeder Gruppe ins Finale. Hier war es Marcel Quintans, der mit 14,56 Punkten gleich ins Finale einziehen konnte. Manuel Dehn (20,61), Tobias Dammith (17,00), Jochen Kulpinski (15,11) und Manuel Kunte (12,67) scheiterten, trotz zum Teil höherer Punktzahl, an der Stärke der Konkurrenz innerhalb ihrer Gruppe.
In der "Last Chance Qualification" (Hoffnungslauf) konnten sich Manuel Dehn (32,44) und Tobias Dammith (32,44) dann doch noch für das Finale qualifizieren. Jochen Kulpinski (20,00) und Manuel Kunte (15,67), die erstmalig an einem Wakeboardwettkampf teilnahmen blieb, nur der Platz auf der Zuschauertribüne. Die Mannheimer Finalteilnehmer erzielten folgende Ergebnisse: Marcel Quintans (8. Platz, 23,94 Pkt.), Manuel Dehn (9. Platz, 23,78 Pkt.), Tobias Dammith (10. Platz, 22,67 Pkt.).In der Woche vom 17.-21. Juni findet in den Nachmittagsstunden am Rheinauer See ein Trainingslager mit dem bekannten Wakeboarder Thorsten Robben aus Xanten statt. Ein guter Aufbau für die nächsten Wettkämpfe und die Deutschen Meisterschaften in Marburg, für die sich die Finalisten von Wedau bereits qualifiziert haben. (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im

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29.06.2002
Wasserski Boot: Wettkampf in Amberg
Katrin Lindenberger bricht Deutschen Rekord 
Dass sie nicht nur an der Seilbahn zur Spitze gehört, bewies am vergangenen Wochenende Katrin Lindenberger am Boot bei einem Wasserskiwettkampf in Amberg. Dort brach sie mit 35,30m bei einer Schanzenhöhe von 1,50m den seit 25 Jahren bestehenden Deutschen Rekord im Springen, der bisher von der Ex-Bundestrainerin Petra Trautmann gehalten wurde. Damit stellte sie gleichzeitig die bisherige Bestweite über die Schanzenhöhe von 1,65m durch Gitte Liebisch aus dem Jahre 1997 ein. (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im

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29.06.2002
Wasserski Seilbahn: Wettkampf in St. Leon
WSC-Damen auf Erfolgskurs
Zur gleichen Zeit konnten beim Rhein-Neckar-Pokal in St. Leon-Rot die WSC-Läufer ihre Leistungen messen. Zwei hochkarätige Läuferinnen konkurrierten in der Damenwertung. Die für den Mannheimer Verein startenden Tatiana Avdonina glänzte durch ein hervorragendes Trickskiprogramm und belegte mit 6610 Punkten den 1. Platz. Im Springen und Slalom wurde sie von Joulia Gromyko-Meier (Alfsee-Rieste) auf den 2. Platz verwiesen. In der weiblichen Konkurrenz U21 kam Nadine Hagenhoff nicht ganz an ihre gewohnten Leistungen heran. Im Trickski und Slalom belegte sie jeweils dritte Plätze und im Springen mit 23,80m den 2. Rang. Trotz einer Sprunggelenksverletzung konnte Lisa Mohr im Trickski als Siegerin ihrer Altersklasse hervorgehen, musste dann allerdings den weiteren Wettkampf abbrechen. Die A-Jugendliche durfte sich am Ende jedoch über die Bekanntgabe ihrer erneuten Berufung ins Nationalteam und über die Teilnahme an den Europameisterschaften in Havirov (Tschechien) vom 02.-04.08.2002 freuen. Weniger glänzend verlief der Wettbewerb für die männliche Jugend. Patrick Knodel, der letztjährige Vize-Europameister im Springen, musste gegen eine starke Konkurrenz von 13 Läufern in der A-Jugend antreten. Hier konnte er im Slalom an der auf 16,25m verkürzten Leine bei Höchstgeschwindigkeit 5 Bojen umrunden und damit den 4. Platz belegen. Im Springen und Trickski erreichte er jeweils Rang 7. Der Wakeboarder Marcel Quintans versuchte sich im Slalom und musste verfrüht einen Sturz hinnehmen, der ihm den letzten Platz in der B-Jugend beschied. Bei den Senioren belegte Georg Keller den 2. Platz im Slalom mit 3 Bojen bei 55km/h an der 18,25m Leine. (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im und Bilder auf der Seite "Wasserski"

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06./7.07.2002
Wasserski Seilbahn: DJUS in Kirchheim/Hessen
Wasserski: WSC-Juniorinnen holen 3 Deutsche Meistertitel
Bei den Deutschen Jugend- und Seniorenmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Kirchheim gingen 3 Junioren des WSC Mannheim an den Start und gewannen insgesamt 7 mal Edelmetall. Patrick Knodel (14), der in dieser Saison als einer der Jüngsten in der stark besetzten A-Jugend lief, gewann Bronze im Slalom und erreichte mit einer persönlichen Bestleistung den 5. Platz im Trickski. Trotz eines 8. Platzes im Springen konnte er in der Kombinationswertung einen guten 4. Rang belegen. Über zwei Deutsche Meistertitel im Trickski und Springen und eine Silbermedaille in der Kombination durfte sich die A-Jugendliche Lisa Mohr (16) freuen, die mit Platz 5 im Slalomfinale nur ganz knapp den Sieg in der Gesamtwertung verpasste. Als einzige WSC-Vertreterin wird Lisa Mohr an der vom 2.-4. August in Havirov, Tschechien, stattfindenden Jugend-Europameisterschaft teilnehmen. Dort muss sie sich vor allem gegen die starke osteuropäische Konkurrenz aus Weißrussland und der Slowakei behaupten. In der Altersklasse U21 startete für den WSC Nadine Hagenhoff (20). Sie hatte es in dieser Konkurrenz mit der Seriensiegerin der letzten Jahre, Nadine Wich vom WSC St. Leon-Rot zu tun. Im Springen behielt Hagenhoff mit einer Siegweite von 28m die Nase vorn und errang Gold. Ein 3. Platz im Trickski und Platz 5 im Slalom brachten ihr in der Kombinationswertung den 3. Rang ein. Die beiden Goldmedaillen für den WSC im Springen bestätigen erneut die intensive Jugendarbeit und den Aufwärtstrend beim Schanzenspringen in Mannheim. Hier zeigen die regelmässigen Trainingslager mit dem europäischen Topspringer Jochen Lüers, der bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften für das Team Mannheim starten wird, ihre Früchte. 
Nächster Termin: 09.-11.08.02, Mannheim Rheinauer See Deutsche Mannschaftsmeisterschaften und 3. Mannheimer Sprungcup (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im

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14.07.2002
WSK Kurpfalz (Boot) und WSC Mannheim-Rheinau (Seilbahn) vereinbaren Kooperation
Die Gremien der beiden benachbarten Vereine haben nunmehr konzeptionell umgesetzt, was deren Delegierte während des Potsdamer Verbandstages erstmals als Möglichkeit erörtert haben, um den Wasserskisport in der Region besser zu positionieren und die Nachwuchsförderung ressortübergreifend voranzubringen.

Die Zusammenarbeit umfaßt:

* das leistungssportliche Training (mit dem Ziel ein gemeinsames Team mit einheitlicher Wettkampflizenz zu bilden)
* die Nachwuchsförderung und die Ausarbeitung gemeinsamer Talentsichtungsprogramme
* sowie die Koordination von breitensportlichen Angeboten und deren Zusammenfassung in einem gemeinsamen Veranstaltungskalender.

Weitere Synergieeffekte können erwartet werden durch die Ausbildung und den Austausch von Trainern, Übungsleitern und Schiedsrichtern.

Die Wettkampfläufer beider Vereine können zu den Mitgliederkonditionen des jeweils anderen Vereins dort trainieren und erste gemeinsame Trainingseinheiten (am Boot) wurden bereits absolviert und mit Begeisterung von den Sportlern angenommen. Auch die Sprungschanze der Kurpfälzer soll demnächst wieder zum Einsatz kommen.
Bei den offenen Clubmeisterschaften des WSK Kurpfalz am vergangenen Wochenende - die schon einer oberrheinischen Regionalmeisterschaft gleichkamen - waren dann auch erstmals Mannheimer "Seilbahner" am Start und konnten unter den skeptischen Blicken altgedienter Bootssportler durch beachtliche Leistungen überzeugen. Währenddessen wurden am Rande der Veranstaltung lebhafte Debatten über trainingsmethodische Fragen geführt.
Obwohl mit dieser Vereinbarung einer ressortübergreifenden Kooperation absolutes Neuland beschritten wird, sind die Vorstände der beiden Vereine überzeugt, einen richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Es kommt nun entscheidend auf die Bereitschaft der Mitglieder an, die gefaßten Beschlüsse mit Leben zu erfüllen. (eigener Bericht)

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07.08.2002
Vorbericht: Sprungcup, Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und Seefest am Rheinauer See
Große Scheinwerfer werden den Rheinauer See am Freitagabend ausleuchten, so dass der Jury und den Zuschauern beim Trickski (22 Uhr bis 23.40 Uhr) und damit beim Auftakt der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Wasserski keine der komplizierten und kunstvollen Sprungfiguren entgehen wird...
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09./10.08.2002
DMM 2002
Der Wasserskiverein WSC Mannheim sichert sich vor heimischem Publikum zum ersten Mal den Mannschaftstitel
Im hohen Bogen zur Meisterschaft Mannheim. Dicke Helme, Silber glänzende Schutzanzüge - ein bisschen futuristisch sahen manche Athleten der deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Wasserski beim WSC Mannheim am Rheinauer See aus.
Ganz so, als wollten sie sich beim Sprungwettbewerb nicht nur über die 1,80 Meter hohe Schanze drücken und weit über den ruhig daliegenden Rheinauer See fliegen, sondern gleich in den Orbit katapultieren. Dabei war nach den beiden vorhergehenden Disziplinen Trickski und Slalom die Entscheidung über die Titelvergabe eigentlich schon gefallen: Einen klaren Vorsprung hatte sich die Mannheimer Mannschaft, bestehend aus Jochen Lüers, Tatiana Avdonina und Katrin Lindenberger, herausgefahren und rührte vor der Konkurrenz aus St. Leon-Rot. "Normalerweise kann da nichts mehr
anbrennen", sagte Lüers und entspannte sich vor dem finalen Sprungwettbewerb. Zu gut war der WSC in die Meisterschaft gestartet, hatte beim Trickski anspruchsvolle Figuren gezeigt und auch im Slalom nicht gepatzt, während St. Leon-Rot ein Fehler beim Trickski unterlaufen war, der wichtige Punkte kostete. Fast 800 Zähler Vorsprung hatten die Mannheimer nach den ersten beiden Disziplinen vor St. Leon-Rot, noch weiter abgeschlagen lagen die übrigen sechs teilnehmenden Mannschaften. "Jetzt muss jeder von uns nur noch einen Sprung sicher stehen. Wir glauben aber erst an den Titel, wenn wir am Ende auf dem Siegertreppchen sind", sagte Lüers.
Lange hat diese letzte Ungewissheit nicht gedauert. Auf der Schanze bewiesen die Mannheimer ihre bestechende Form. Die Weißrussin Tatjana Avdonina steigerte ihre bisherige Bestmarke um knapp zwei Meter und sprang 39,90 Meter weit, Katrin Lindenberger blieb mit 35,90 Metern nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. "Das ist heute alles so einfach", freute sich Avdonina und stieg strahlend aus dem Wasser. Und dann sprang Jochen Lüers auf seine breiten Bretter, packte den Griff der Seilbahn, die die Fahrer über das Wasser zieht, und pflügte über den Rheinauer See, jagte auf die Schanze und flog, und flog, und flog, bis er nach 60 Metern auf dem Wasser aufsetzte. Neue Bestleistung, 57,10 Meter hatte der Nationalmannschaftsfahrer bisher auf seinem Konto stehen. 60 Meter - eigentlich so- gar neuer Weltrekord, wenn die Mannheimer Schanze in die internationale Zulas sungsliste zur Klasseneinteilung für Rennwettbewerbe aufgenommen wäre. So gilt weiterhin der Weltrekord eines Österreichers von 58,60 Metern.
Die Freude über die erste Mannschaftsmeisterschaft war groß bei den Gewinnern, auch bei Bettina Mohr, der Vorsitzenden des WSC Mannheim: "Die Meisterschaft im Jahr unseres 20. Vereinsjubiläums ist besonders schön. Noch mehr freue ich mich aber über die kontinuierliche Leistungssteigerung unserer Athleten. Vor wenigen Jahren waren wir noch ein unbeschriebenes Blatt, dann im vergangenen Jahr Vize-Meister und nun Champion. Das ist eine tolle Entwicklung."
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11.08.2002
Wahnsinn - Bestweiten von der Rheinauer Schanze
WASSERSKI: Thomas Bauer und Julia Meier-Gromyko gewinnen dritten Sprungcup des WSC mit inoffiziellen Weltrekorden

Die dicken, schwarzen Bretter klatschten auf den Rheinauer See, Thomas Bauer stand fest auf den Skiern, reckte die Faust in den wolkenverhangenen Himmel und presste ein langes "Jaaaa" aus der Kehle. 63,80 Meter weit war der für den WSC Kiefersfelden startende Wasserskiläufer beim dritten Mannheimer Sprungcup gesegelt und gewann damit den Wettbewerb bei den Männern mit deutlichem Vorsprung vor Jochen Lüers (61,70 Meter/WSC Mannheim) und Robin Senge (59,20/Kirchheim).
59 Meter war die bisherige Bestweite von Bauer, dem Inhaber des deutschen Rekords, gleich über vier Meter konnte er in Mannheim drauflegen. "Es hat einfach alles gepasst", freute sich Bauer. Die Schanze sei hervorragend präpariert gewesen, und auch das ständige Tüfteln am Material habe sich gelohnt. Vor vier Jahren seien selbst Sprünge von 55 Metern noch für unmöglich gehalten worden. "Aber die Entwicklung ist nicht aufzuhalten."
Auch bei den Frauen stellte eine Athletin die Konkurrenz in den Schatten. Julia Meier-Gromyko (Weißrussland) verwies mit ihrem Satz über 44,10 Meter Claudia Geiger (41 Meter/WSC Friedberg) und Tatiana Avdonina (40,30/WSC Mannheim) auf die Plätze. Die amtierende Weltrekordhalterin (42,80) aus Weißrussland hat damit - genau wie Bauer - einen neuen, aber nur inoffiziellen Weltrekord aufgestellt, weil die Mannheimer Schanze nicht in die internationale Zulassungsliste für Rennwettbewerbe aufgenommen ist. Die Freude bei Meier-Gromyko war trotzdem groß: "Wahnsinn, mehr wäre auch nicht möglich gewesen, ich bin am Limit gesprungen."
Wie gefährlich die Sprungdisziplin ist, zeigte der Unfall von Marc-Andre Meier (Alfsee-Rieste). Bei seinem zweiten Versuch hatte Meier die Kontrolle über die Ski verloren und war schwer gestürzt. Minutenlang war Meier benommen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren. Über die Schwere seiner Verletzungen war bis Redaktionsschluss nichts bekannt. "Wir hoffen aber, dass es nur Rippenprellungen sind", sagte Bettina Mohr, Vorsitzende des WSC Mannheim.
Reihenweise persönliche Bestleistungen, Schanzenrekorde, inoffizielle Weltrekorde, der Gewinn der deutschen Mannschaftsmeisterschaft für den WSC Mannheim: Von der sportlichen Seite habe das Mannheimer Wasserski-Spektakel die Erwartungen der Veranstalter mehr als erfüllt, sagte Mohr. Enttäuscht zeigte sie sich aber über die Zuschauerresonanz: "Rund 1500 Gäste waren es an den drei Tagen. Bis zu 6000 Besucher hatten wir erwartet." Das Wetter - besonders am ersten Wettkampftag - habe dem Verein "einen Strich durch die Rechnung gemacht".
Jochen Lüers glaubt, dass Wasserski weiterhin ein Popularitätsproblem hat. "Das wäre alles anders, wenn Wasserski eine olympische Disziplin wäre." Dennoch glaubt er, die Bekanntheit und Beliebtheit für den Sport steigern zu können: "Wir sollten - ähnlich wie bei den Skispringern - eine Vierschanzentournee organisieren. Das würde noch einmal einen Schub bringen."
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