24.01.2002
(aus Mannheimer Morgen)
Sportlerehrung der Stadt Mannheim im Rittersaal des Schlosses
Mannheims
Vorhang auf für das Treffen der Titelhamster und Treppchensteher
Morgen Abend werden im Rittersaal des Schlosses Mannheims Sportler
des Jahres 2001 bekannt gegeben und zahlreiche weitere Athleten
geehrt
Als Anerkennung und Würdigung der erfolgreichen Mannheimer
Sportler, die an nationalen und internationalen Wettbewerben
teilgenommen haben, wird am morgigen Freitag die Sportlerehrung der
Stadt Mannheim veranstaltet. Beginn im Rittersaal des Schlosses ist
um 19 Uhr.
Mit dabei unsere erfolgreichen WSC Sportler Katrin Lindenberger,
Patrick Knodel und Lisa Mohr. Herzlichen Glückwunsch.
Im Anschluss an die Ehrungen wird die Entscheidung der vom Badischen
Sportbund, Kreis Mannheim, organisierten Wahl des Sportler des
Jahres 2001 bekannt gegeben....mehr siehe Bericht im "morgenweb" |
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26.01.2002
Sportlerehrung der Stadt Mannheim im Rittersaal des Schlosses
Mannheims
Die Jury hat ihre Wahl getroffen...
... gestern Abend wurden im Rittersaal des Schlosses Mannheims
Sportler des Jahres 2001 bekannt gegeben. Bei den Frauen setzte sich
Alina Astafei, die Hochspringerin der MTG Mannheim und deutsche
Meisterin, vor der Wasserskiläuferin Katrin Lindenberger (WSC
Mannheim-Rheinau-See e.V.) und der Kanutin Claudia Driehorst vom
WSV Sandhofen durch... mehr siehe Bericht im "morgenweb" |
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27.03.2002
Bettina Mohr jetzt am Ruder
Rheinau: Wasserskiclub will Breitensport weiter fördern
Bettina Mohr heißt die neue Vorsitzende des Wasserskiclubs (WSC)
Mannheim-Rheinau-See. Sie löst damit Udo ten Brink ab, der aus
beruflichen Gründen sein Amt abgab. Mit Stellvertreterin Dagmar
Quintans-Ezara stehen jetzt zwei Frauen an der Spitze des WSC.
Udo ten Brink blickte bei der Hauptversammlung auf ein erfolgreiches
Vereinsjahr und dem Saisonhöhepunkt, den Mannheimer Sprungcup 2001,
zurück. Das die Homepage des WSC im vergangenen Jahr von 15000
Interessierten aufgerufen wurde, sei ein Verdienst des Vorsitzenden,
hieß es in der Versammlung.
Über die "erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte"
berichtete Peter Lindenberger. Neben zahlreichen deutschen
Meistertiteln fand besonders der zweite Platz von Katrin
Lindenberger bei der Wahl zur Mannheimer Sportlerin des Jahres 2001
Beachtung. Mit Tatjana Avdonina als Zweiter und Katrin Lindenberger
als Vierter sind zudem zwei Athletinnen des Vereins unter den Top 10
der aktuellen Weltrangliste platziert.
Neben dem Leistungssport soll künftig der Breitensport verstärkt
gefördert und ausgebaut werden, etwa durch Angebote wie das
Wasserski-Frühstück. dies soll sich auch in der Beitragsstruktur
zeigen, den künftig gibt es keinen Passiv-Beitrag mehr.
In dieser Saison stehen vor allem die bessere Förderung der Sparte
Wakeboard sowie die Ausrichtung der dritten Mannheimer Sprungcups
mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften an. Schirmherr wird der
Bundestagsabgeordnete Lothar Mark sein.
Quelle: zio (Mannheimer Morgen vom 27.03.2002 |
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4.06.2002
"In Berlin/Großbeeren ging es für die diesjährige
Wakeboardsaison gleich mit dem 1. Stopp der Junior Wakeboard Trophy
2002 so richtig rund.
In der Gruppe der männlichen Teilnehmer konnten bei optimalen
Bedingungen 24 Starter ihr Können unter Beweis stellen. Unter ihnen
9 Teilnehmer in der Gruppe Boys (Jahrgang 1987-91). Als einem der
Jüngsten gelang es dem 12-jährigen Mitglied des Wasserskiclub
Mannheim-Rheinau Tobias Dammith, mit seinem ersten Lauf auf den 6.
Platz zu kommen. Diese Leistung wurde mit der Teilnahme in der LCQ
(Last Chance Qualification) belohnt - eine enorme Steigerung für
den jungen Sportler, der in Berlin erst seinen 3. Wettkampf
absolvierte. Hier erreichte er dann den 5. Platz und verpasste somit
knapp das Finale". (eigener Bericht) |
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08.06.2002
Wasserski: Wettkämpfe in Duisburg-Rheinhausen
Der Wasserskiclub Mannheim-Rheinau war am vergangenen Wochenende
mit vier Läufern beim Toeppercup in Duisburg-Rheinhausen vertreten.
Patrick Knodel, der seine Leistungen in diesem Jahr mit den
A-Jugendlichen messen muss, scheiterte an der starken Konkurrenz. Es
gelang ihm dieses Mal nicht, in den drei klassischen Disziplinen an
seine Bestleistungen anzuknüpfen. Ein 5. Platz im Springen, jeweils
drei 4. Plätze im Trickski, Slalom und in der Kombination sind
seine Ergebnisse und bedeuten eine Herausforderung an den jungen
Vize-Europameister im Springen vom Vorjahr.
Einen sehr guten Saisonauftakt hatte die A-Jugendliche Lisa Mohr,
die von ihrer Nervenstärke profitierte. Sowohl im Trickski als auch
beim Springen erreichte sie den 1. Platz. Der Vorsprung in beiden
Disziplinen zu ihren Konkurrentinnen reichte, trotz eines 3. Ranges
im Slalom, in der Gesamtwertung den Sieg davon zu tragen.
Obwohl sie aus beruflichen Gründen einigen Trainingsrückstand
aufwies, schaffte es Nadine Hagenhoff in der Gruppe U21 in der
Kombinationswertung als Zweite auf dem Treppchen zu stehen. Im
Trickski und Springen kam die für Mannheim startende Duisburgerin
auf den 2. und im Slalom auf den 4. Platz.
Katrin Lindenberger startete als einzige Läuferin in der
Damenwertung. Die 4. der aktuellen Damenweltrangliste musste somit
eigene Maßstäbe zur Beurteilung ihrer Leistung heranziehen. Ihr
Kommentar zu ihren 29,10m im Springen, 4120 Punkten im Trickski und
1,5 Bojen bei Höchstgeschwindigkeit und Leinenverkürzung von 18m
auf 14,25m lautete "ausbaufähig". (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im
und Bilder
von der Siegerehrung |
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08.06.2002
Wakeboarding: Wettkampf am Alfsee/Bramsche
Marcel, Tobias und "Weltmeister" Manuel schnupperten
Wettkampfluft
Die Wakeboardabteilung mit drei jungen Nachwuchsläufern schnupperte
ebenfalls am vergangenen Wochenende bei den Wakeboard German Open am
Alfsee in Rieste (bei Osnabrück) die Luft der erwachsenen
Meisterläufer. Die 12 bis 14-jährigen belegten erwartungsgemäß
die hinteren Ränge: Marcel Quintans als 8., Tobias Dammith als 7.
und Manuel Dehn als 9. konnten jedoch erneut wichtige
Wettkampferfahrung sammeln. (eigener Bericht) |
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15.06.2002
Wakeboarding: Wettkampf in Duisburg-Wedau
Das komplette Mannheimer Wakeboard-Team dabei
Der 2. Stop der Junior Wakeboard Trophy 2002 in Duisburg/Wedau
brachte drei jungen Nachwuchsläufern des WSC Mannheim erste
Erfolgserlebnisse.
Aufgeteilt wurden 21 männliche Wakeboarder in vier Gruppen. Nach
zwei Läufen kamen die ersten beiden jeder Gruppe ins Finale. Hier
war es Marcel Quintans, der mit 14,56 Punkten gleich ins Finale
einziehen konnte. Manuel Dehn (20,61), Tobias Dammith (17,00),
Jochen Kulpinski (15,11) und Manuel Kunte (12,67) scheiterten, trotz
zum Teil höherer Punktzahl, an der Stärke der Konkurrenz innerhalb
ihrer Gruppe.
In der "Last Chance Qualification" (Hoffnungslauf) konnten
sich Manuel Dehn (32,44) und Tobias Dammith (32,44) dann doch noch
für das Finale qualifizieren. Jochen Kulpinski (20,00) und Manuel
Kunte (15,67), die erstmalig an einem Wakeboardwettkampf teilnahmen
blieb, nur der Platz auf der Zuschauertribüne. Die Mannheimer
Finalteilnehmer erzielten folgende Ergebnisse: Marcel Quintans (8.
Platz, 23,94 Pkt.), Manuel Dehn (9. Platz, 23,78 Pkt.), Tobias
Dammith (10. Platz, 22,67 Pkt.).In der Woche vom 17.-21. Juni findet
in den Nachmittagsstunden am Rheinauer See ein Trainingslager mit
dem bekannten Wakeboarder Thorsten Robben aus Xanten statt. Ein
guter Aufbau für die nächsten Wettkämpfe und die Deutschen
Meisterschaften in Marburg, für die sich die Finalisten von Wedau
bereits qualifiziert haben. (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im  |
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29.06.2002
Wasserski Boot: Wettkampf in Amberg
Katrin Lindenberger bricht Deutschen Rekord
Dass sie nicht nur an der Seilbahn zur Spitze gehört, bewies am
vergangenen Wochenende Katrin Lindenberger am Boot bei einem
Wasserskiwettkampf in Amberg. Dort brach sie mit 35,30m bei einer
Schanzenhöhe von 1,50m den seit 25 Jahren bestehenden Deutschen
Rekord im Springen, der bisher von der Ex-Bundestrainerin Petra
Trautmann gehalten wurde. Damit stellte sie gleichzeitig die
bisherige Bestweite über die Schanzenhöhe von 1,65m durch Gitte
Liebisch aus dem Jahre 1997 ein. (eigener Bericht)
siehe auch Bericht im  |
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29.06.2002
Wasserski Seilbahn: Wettkampf in St. Leon
WSC-Damen auf Erfolgskurs
Zur gleichen Zeit konnten beim Rhein-Neckar-Pokal in St.
Leon-Rot die WSC-Läufer ihre Leistungen messen. Zwei hochkarätige
Läuferinnen konkurrierten in der Damenwertung. Die für den
Mannheimer Verein startenden Tatiana Avdonina glänzte durch ein
hervorragendes Trickskiprogramm und belegte mit 6610 Punkten den 1.
Platz. Im Springen und Slalom wurde sie von Joulia Gromyko-Meier
(Alfsee-Rieste) auf den 2. Platz verwiesen. In der weiblichen
Konkurrenz U21 kam Nadine Hagenhoff nicht ganz an ihre gewohnten
Leistungen heran. Im Trickski und Slalom belegte sie jeweils dritte
Plätze und im Springen mit 23,80m den 2. Rang. Trotz einer
Sprunggelenksverletzung konnte Lisa Mohr im Trickski als Siegerin
ihrer Altersklasse hervorgehen, musste dann allerdings den weiteren
Wettkampf abbrechen. Die A-Jugendliche durfte sich am Ende jedoch
über die Bekanntgabe ihrer erneuten Berufung ins Nationalteam und
über die Teilnahme an den Europameisterschaften in Havirov
(Tschechien) vom 02.-04.08.2002 freuen. Weniger glänzend verlief
der Wettbewerb für die männliche Jugend. Patrick Knodel, der
letztjährige Vize-Europameister im Springen, musste gegen eine
starke Konkurrenz von 13 Läufern in der A-Jugend antreten. Hier
konnte er im Slalom an der auf 16,25m verkürzten Leine bei
Höchstgeschwindigkeit 5 Bojen umrunden und damit den 4. Platz
belegen. Im Springen und Trickski erreichte er jeweils Rang 7. Der
Wakeboarder Marcel Quintans versuchte sich im Slalom und musste
verfrüht einen Sturz hinnehmen, der ihm den letzten Platz in der
B-Jugend beschied. Bei den Senioren belegte Georg Keller den 2.
Platz im Slalom mit 3 Bojen bei 55km/h an der 18,25m Leine. (eigener
Bericht)
siehe auch Bericht im
und Bilder
auf der Seite "Wasserski" |
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06./7.07.2002
Wasserski Seilbahn: DJUS in Kirchheim/Hessen
Wasserski: WSC-Juniorinnen holen 3 Deutsche Meistertitel
Bei den Deutschen Jugend- und Seniorenmeisterschaften am vergangenen
Wochenende in Kirchheim gingen 3 Junioren des WSC Mannheim an den
Start und gewannen insgesamt 7 mal Edelmetall. Patrick Knodel (14),
der in dieser Saison als einer der Jüngsten in der stark besetzten
A-Jugend lief, gewann Bronze im Slalom und erreichte mit einer
persönlichen Bestleistung den 5. Platz im Trickski. Trotz eines 8.
Platzes im Springen konnte er in der Kombinationswertung einen guten
4. Rang belegen. Über zwei Deutsche Meistertitel im Trickski und
Springen und eine Silbermedaille in der Kombination durfte sich die
A-Jugendliche Lisa Mohr (16) freuen, die mit Platz 5 im Slalomfinale
nur ganz knapp den Sieg in der Gesamtwertung verpasste. Als einzige
WSC-Vertreterin wird Lisa Mohr an der vom 2.-4. August in Havirov,
Tschechien, stattfindenden Jugend-Europameisterschaft teilnehmen.
Dort muss sie sich vor allem gegen die starke osteuropäische
Konkurrenz aus Weißrussland und der Slowakei behaupten. In der
Altersklasse U21 startete für den WSC Nadine Hagenhoff (20). Sie
hatte es in dieser Konkurrenz mit der Seriensiegerin der letzten
Jahre, Nadine Wich vom WSC St. Leon-Rot zu tun. Im Springen behielt
Hagenhoff mit einer Siegweite von 28m die Nase vorn und errang Gold.
Ein 3. Platz im Trickski und Platz 5 im Slalom brachten ihr in der
Kombinationswertung den 3. Rang ein. Die beiden Goldmedaillen für
den WSC im Springen bestätigen erneut die intensive Jugendarbeit
und den Aufwärtstrend beim Schanzenspringen in Mannheim. Hier
zeigen die regelmässigen Trainingslager mit dem europäischen
Topspringer Jochen Lüers, der bei den Deutschen
Mannschaftsmeisterschaften für das Team Mannheim starten wird, ihre
Früchte.
Nächster Termin: 09.-11.08.02, Mannheim Rheinauer See Deutsche
Mannschaftsmeisterschaften und 3. Mannheimer Sprungcup (eigener
Bericht)
siehe auch Bericht im  |
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14.07.2002
WSK Kurpfalz (Boot) und WSC Mannheim-Rheinau (Seilbahn) vereinbaren
Kooperation
Die Gremien der beiden benachbarten Vereine haben nunmehr
konzeptionell umgesetzt, was deren Delegierte während des Potsdamer
Verbandstages erstmals als Möglichkeit erörtert haben, um den
Wasserskisport in der Region besser zu positionieren und die
Nachwuchsförderung ressortübergreifend voranzubringen.
Die Zusammenarbeit umfaßt:
* das leistungssportliche Training (mit dem Ziel ein gemeinsames
Team mit einheitlicher Wettkampflizenz zu bilden)
* die Nachwuchsförderung und die Ausarbeitung gemeinsamer
Talentsichtungsprogramme
* sowie die Koordination von breitensportlichen Angeboten und deren
Zusammenfassung in einem gemeinsamen Veranstaltungskalender.
Weitere Synergieeffekte können erwartet
werden durch die Ausbildung und den Austausch von Trainern,
Übungsleitern und Schiedsrichtern.
Die Wettkampfläufer beider Vereine können
zu den Mitgliederkonditionen des jeweils anderen Vereins dort
trainieren und erste gemeinsame Trainingseinheiten (am Boot) wurden
bereits absolviert und mit Begeisterung von den Sportlern
angenommen. Auch die Sprungschanze der Kurpfälzer soll demnächst
wieder zum Einsatz kommen.
Bei den offenen Clubmeisterschaften des WSK Kurpfalz am vergangenen
Wochenende - die schon einer oberrheinischen Regionalmeisterschaft
gleichkamen - waren dann auch erstmals Mannheimer
"Seilbahner" am Start und konnten unter den skeptischen
Blicken altgedienter Bootssportler durch beachtliche Leistungen
überzeugen. Währenddessen wurden am Rande der Veranstaltung
lebhafte Debatten über trainingsmethodische Fragen geführt.
Obwohl mit dieser Vereinbarung einer ressortübergreifenden
Kooperation absolutes Neuland beschritten wird, sind die Vorstände
der beiden Vereine überzeugt, einen richtigen Weg eingeschlagen zu
haben. Es kommt nun entscheidend auf die Bereitschaft der Mitglieder
an, die gefaßten Beschlüsse mit Leben zu erfüllen. (eigener
Bericht) |
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07.08.2002
Vorbericht: Sprungcup, Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und Seefest
am Rheinauer See
Große Scheinwerfer werden den Rheinauer See am Freitagabend
ausleuchten, so dass der Jury und den Zuschauern beim Trickski (22
Uhr bis 23.40 Uhr) und damit beim Auftakt der Deutschen
Mannschaftsmeisterschaft im Wasserski keine der komplizierten und
kunstvollen Sprungfiguren entgehen wird...
...weiter siehe Bericht im  |
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09./10.08.2002
DMM 2002
Der Wasserskiverein WSC Mannheim sichert sich vor heimischem
Publikum zum ersten Mal den Mannschaftstitel
Im hohen Bogen zur Meisterschaft Mannheim. Dicke Helme, Silber
glänzende Schutzanzüge - ein bisschen futuristisch sahen manche
Athleten der deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Wasserski beim
WSC Mannheim am Rheinauer See aus.
Ganz so, als wollten sie sich beim Sprungwettbewerb nicht nur über
die 1,80 Meter hohe Schanze drücken und weit über den ruhig
daliegenden Rheinauer See fliegen, sondern gleich in den Orbit
katapultieren. Dabei war nach den beiden vorhergehenden Disziplinen
Trickski und Slalom die Entscheidung über die Titelvergabe
eigentlich schon gefallen: Einen klaren Vorsprung hatte sich die
Mannheimer Mannschaft, bestehend aus Jochen Lüers, Tatiana Avdonina
und Katrin Lindenberger, herausgefahren und rührte vor der
Konkurrenz aus St. Leon-Rot. "Normalerweise kann da nichts mehr
anbrennen", sagte Lüers und entspannte sich vor dem finalen
Sprungwettbewerb. Zu gut war der WSC in die Meisterschaft gestartet,
hatte beim Trickski anspruchsvolle Figuren gezeigt und auch im
Slalom nicht gepatzt, während St. Leon-Rot ein Fehler beim Trickski
unterlaufen war, der wichtige Punkte kostete. Fast 800 Zähler
Vorsprung hatten die Mannheimer nach den ersten beiden Disziplinen
vor St. Leon-Rot, noch weiter abgeschlagen lagen die übrigen sechs
teilnehmenden Mannschaften. "Jetzt muss jeder von uns nur noch
einen Sprung sicher stehen. Wir glauben aber erst an den Titel, wenn
wir am Ende auf dem Siegertreppchen sind", sagte Lüers.
Lange hat diese letzte Ungewissheit nicht gedauert. Auf der Schanze
bewiesen die Mannheimer ihre bestechende Form. Die Weißrussin
Tatjana Avdonina steigerte ihre bisherige Bestmarke um knapp zwei
Meter und sprang 39,90 Meter weit, Katrin Lindenberger blieb mit
35,90 Metern nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung.
"Das ist heute alles so einfach", freute sich Avdonina und
stieg strahlend aus dem Wasser. Und dann sprang Jochen Lüers auf
seine breiten Bretter, packte den Griff der Seilbahn, die die Fahrer
über das Wasser zieht, und pflügte über den Rheinauer See, jagte
auf die Schanze und flog, und flog, und flog, bis er nach 60 Metern
auf dem Wasser aufsetzte. Neue Bestleistung, 57,10 Meter hatte der
Nationalmannschaftsfahrer bisher auf seinem Konto stehen. 60 Meter -
eigentlich so- gar neuer Weltrekord, wenn die Mannheimer Schanze in
die internationale Zulas sungsliste zur Klasseneinteilung für
Rennwettbewerbe aufgenommen wäre. So gilt weiterhin der Weltrekord
eines Österreichers von 58,60 Metern.
Die Freude über die erste Mannschaftsmeisterschaft war groß bei
den Gewinnern, auch bei Bettina Mohr, der Vorsitzenden des WSC
Mannheim: "Die Meisterschaft im Jahr unseres 20.
Vereinsjubiläums ist besonders schön. Noch mehr freue ich mich
aber über die kontinuierliche Leistungssteigerung unserer Athleten.
Vor wenigen Jahren waren wir noch ein unbeschriebenes Blatt, dann im
vergangenen Jahr Vize-Meister und nun Champion. Das ist eine tolle
Entwicklung."
...weiter siehe Bericht im  |
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11.08.2002
Wahnsinn - Bestweiten von der
Rheinauer Schanze
WASSERSKI: Thomas Bauer und Julia Meier-Gromyko gewinnen
dritten Sprungcup des WSC mit inoffiziellen Weltrekorden
Die dicken, schwarzen
Bretter klatschten auf den Rheinauer See, Thomas Bauer stand fest
auf den Skiern, reckte die Faust in den wolkenverhangenen Himmel und
presste ein langes "Jaaaa" aus der Kehle. 63,80 Meter weit
war der für den WSC Kiefersfelden startende Wasserskiläufer beim
dritten Mannheimer Sprungcup gesegelt und gewann damit den
Wettbewerb bei den Männern mit deutlichem Vorsprung vor Jochen
Lüers (61,70 Meter/WSC Mannheim) und Robin Senge (59,20/Kirchheim).
59 Meter war die bisherige Bestweite von Bauer, dem Inhaber des
deutschen Rekords, gleich über vier Meter konnte er in Mannheim
drauflegen. "Es hat einfach alles gepasst", freute sich
Bauer. Die Schanze sei hervorragend präpariert gewesen, und auch
das ständige Tüfteln am Material habe sich gelohnt. Vor vier
Jahren seien selbst Sprünge von 55 Metern noch für unmöglich
gehalten worden. "Aber die Entwicklung ist nicht
aufzuhalten."
Auch bei den Frauen stellte eine Athletin die Konkurrenz in den
Schatten. Julia Meier-Gromyko (Weißrussland) verwies mit ihrem Satz
über 44,10 Meter Claudia Geiger (41 Meter/WSC Friedberg) und
Tatiana Avdonina (40,30/WSC Mannheim) auf die Plätze. Die
amtierende Weltrekordhalterin (42,80) aus Weißrussland hat damit -
genau wie Bauer - einen neuen, aber nur inoffiziellen Weltrekord
aufgestellt, weil die Mannheimer Schanze nicht in die internationale
Zulassungsliste für Rennwettbewerbe aufgenommen ist. Die Freude bei
Meier-Gromyko war trotzdem groß: "Wahnsinn, mehr wäre auch
nicht möglich gewesen, ich bin am Limit gesprungen."
Wie gefährlich die Sprungdisziplin ist, zeigte der Unfall von
Marc-Andre Meier (Alfsee-Rieste). Bei seinem zweiten Versuch hatte
Meier die Kontrolle über die Ski verloren und war schwer gestürzt.
Minutenlang war Meier benommen und wurde vom Rettungsdienst ins
Krankenhaus gefahren. Über die Schwere seiner Verletzungen war bis
Redaktionsschluss nichts bekannt. "Wir hoffen aber, dass es nur
Rippenprellungen sind", sagte Bettina Mohr, Vorsitzende des WSC
Mannheim.
Reihenweise persönliche Bestleistungen, Schanzenrekorde,
inoffizielle Weltrekorde, der Gewinn der deutschen
Mannschaftsmeisterschaft für den WSC Mannheim: Von der sportlichen
Seite habe das Mannheimer Wasserski-Spektakel die Erwartungen der
Veranstalter mehr als erfüllt, sagte Mohr. Enttäuscht zeigte sie
sich aber über die Zuschauerresonanz: "Rund 1500 Gäste waren
es an den drei Tagen. Bis zu 6000 Besucher hatten wir
erwartet." Das Wetter - besonders am ersten Wettkampftag - habe
dem Verein "einen Strich durch die Rechnung gemacht".
Jochen Lüers glaubt, dass Wasserski weiterhin ein
Popularitätsproblem hat. "Das wäre alles anders, wenn
Wasserski eine olympische Disziplin wäre." Dennoch glaubt er,
die Bekanntheit und Beliebtheit für den Sport steigern zu können:
"Wir sollten - ähnlich wie bei den Skispringern - eine
Vierschanzentournee organisieren. Das würde noch einmal einen Schub
bringen."
...weiter siehe Bericht im 
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